Sarandjotja
Nie
können die Berge
das
Meer ersetzen.
Das Meer, das das Unsrige hieß,
mit morgendlichen Vorhängen aus
Möwen,
mit seiner Insel vor unseren Augen
im Zentrum der Endlosigkeit.
Die
Berge zerstückeln den Himmel
und
haben Höhlen statt Inseln.
Zur Insel wanderten unsere Augen,
doch unsere Füße versanken im
Sand,
hungrig und durchnässt.
Die Straßen sangen die Sprache
der Insel.
Die
Straßen zwischen den Bergen schreien
in
der Sprache der Granaten.
Die Sprache der Weisheit war es,
so hieß es,
vor langer Zeit, und die Sprache
des Brotes.
Und Palmen fächelten ewige
Ferien,
Füße im Sand, Möwen über dem
Meer.
Im
vierzigsten Jahr
kehre
ich zurück.
©
1996 Silke Liria Blumbach. All rights reserved.